Riesenpanda nicht länger vom aussterben bedroht

Neuesten Ergebnissen zur Folge, wurde von Experten bestätigt, dass der sogenannte Riesenpanda aktuell nicht mehr zu den vom aussterben bedrohten Tierarten gehört.
Dies erfreut natürlich, da ein weiterer positiver Fortschritt zum Artenerhalt geleistet wurde.
Aber warum waren Riesenpandas überhaupt noch bis vor kurzem bedroht?
Bevor wir diese Frage jedoch klären, gehen wir zu Beginn auf die allgemeinen Zusammenhänge ein:

Allgemeines:

Der Panda – auch großer Panda oder Riesenpanda genannt – gehört zu den Säugetieren und hat bekanntlich ein schwarz-weißes Fell. Die Größe beläuft sich auf 1,20 m – 1,50 m.
Das Tier kann bis zu 160 kg schwer werden und erreicht eine Geschwindigkeit von bis zu 32 km pro Stunde. Der Panda kann bis zu 35 Jahre alt werden.
Betrachtet man die Vorfahren, so ist festzustellen, dass dies fleischfressende Raubtiere waren. Pandas gehören auch heute noch den Raubtieren an, ernähren sich aber fast ausschließlich von Bambus.
Fast 12 Stunden ihres Alltages besteht darin, Bambus zu fressen. Dabei werden bis zu 30 kg verdaut. Diese große Menge kommt aus dem Grund zu Stande, da Bambus wenig Nährstoffe beinhaltet und von dem Magen des Pandas auch nur zu 20% verdaut wird.

Verhalten:

Der Panda ist normalerweise ein Einzelgänger. Er bildet sich seine Reviere indem er diese mit Duftmarken kennzeichnet. Sein aktuelles Gebiet verlässt er nur, wenn der Bambusbestand nachlässt und er somit keine Nahrung mehr auffindet. Dieser Fall tritt ein, sobald die Bambuspflanzen zum ersten Mal geblüht haben, denn in Folge dessen sterben sie ab.

Paarung:

An 3 Tagen jährlich (zwischen März und Mai) sind die Pandas zu einer Paarung bereit.
Die Bambusbären sind generell wenig an einer Fortpflanzung interessiert, was unter anderem auch auf die kleine Ausprägung Ihrer Geschlechtsorgane zurückzuführen ist.
Die nicht vorhandene Lust bzw. der nicht vorhandene Trieb erschwert es, Pandas zu züchten.
Sollte es dennoch mal zu einem Akt zwischen zwei dieser Tiere kommen, so trägt das Weibchen den Embryo ungefähr 5 Monate in sich. Häufig kommen auch Zwillinge zur Welt. Leider pflegt die Mutter jedoch nur das stärkere der Beiden und lässt das Schwächere versterben.

Gebiet/ Herkunft:

Aufzufinden sind wilde Pandas heute in wenigen, abgeschiedenen Bergregionen Chinas.

Gefährdung:

Doch warum war der Riesenpanda bis vor kurzem noch von so starker Gefährdung betroffen?

Zum einen wurde das Tier trotz der hohen Verhängnis Strafen immer wieder von Wilderern erlegt. Hinzu kommt noch, dass viele Riesenpandas in Fallen verendet sind, die für andere Tiere vorgesehen waren. Auch andere Einflüsse des Menschen, beispielsweise die Abholzung von Wäldern oder etwa die Errichtung von Ortschaften führten zur Isolierung und Verringerung des Pandas. Sollte es mal zu Inzest kommen, so entstanden Krankheiten die zu einem schnellen Lebensende führten.

Maßnahmen zum Schutz:

Derzeit wird in China eine weitere Schutzmaßnahme geplant. Aus vielen kleinen Schutzgebieten soll nun ein großes Reservat entstehen, dass die einzelnen Gebiete miteinander verknüpft. Somit haben die Pandas leichteren Zugang untereinander und zum anderen mehr Möglichkeiten genügend Nahrung für sich zu finden.

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