Videospielsucht und die Auswirkungen dessen

Videospiele auf Handys, Tablets, Rechnern und Spielkonsolen sind seit einiger Zeit eine beliebte Form der Freizeitgestaltung, doch wann kann man von einer Sucht denn sprechen?

Zur Zeit gibt es keine allgemeingültige Definition der Sucht nach Videospielen. Es gibt keine festgelegte Anzahl von Stunden, um so als süchtig nach Videospielen zu gelten. Videospielsucht bezieht sich auf übermäßiges Spielen, was negative emotionale, soziale, erzieherische oder karriere bezogene Folgen haben kann.

Die ersten Bemühungen zur Definition der Videospiel Abhängigkeit wurden unternommen, indem die Kriterien für bekannte Suchterkrankungen wie Spielsucht abgeändert wurden. Allerdings ist diese lockere Methode nicht weit verbreitet, so dass Psychologen, Psychiater und Forscher gezwungen waren, Videospielsucht ohne Kriterien zu definieren.

So könnten die ersten Anzeichen einer Videospielsucht aussehen:
-Spielen von Videospielen für sieben bis neun Stunden ununterbrochen.
-Keine Interesse an sozialen Aktionen.
-Die meiste Freizeit mit dem Spielen vorm Rechner verbringen.
-Den Schlaf für das Spielen kürzen.
-Unruhe bei Spielmangel.
-Das Belügen von Freunden oder Familienmitgliedern bezüglich was die Zeit betrifft, die man mit dem Spielen verbringt.

So bringt die Spielsucht folgende körperliche Nebeneffekte mit sich:
-Der Körper befindet sich ununterbrochen in einer müden Verfassung, durch den fehlenden Schlaf.
-So tritt hierbei auch öfters das Auftreten von Kopfschmerzen beziehungsweise Migräne ein, welche durch sich starkes Konzentrieren oder auch den dauerhaften gerichteten Blick auf den Monitor auftreten können.

-Ebenfalls tritt bei Gamern öfters das sogenannte Karpaltunnelsyndrom auf, welches zum häufigen Einschlafen der Hände, Taubheitsgefühlen, Missempfindungen und Schmerzen in den Händen führen kann.

Videospielsucht vergleichbar mit der Glücksspielsucht?

In unserer heutigen Zeit ist es unüblich die Videospielsucht und das Gambling auf eine Stufe zu setzen, da im Gegensatz zum Gambling der Videospielsüchtige keine zwigenden finanzielle Ausgaben haben muss. Um zum gamblen musst du Geld investieren, um ein MMO, welches womöglich auch noch Free-To-Play ist zu zocken, nicht.

Zwar müssen Videospiele nicht unbedingt ein finanzielles Risiko heißen, so können trotzdem noch, insbesondere Online-Spiele, Komponenten enthalten, welche einen dazu verleihen sollen Geld zu investieren. Seien es neue Skins für dein Avatar, neue Addons für das Spiel, neue Waffen die man sich kaufen kann oder auch nur Lootboxen, welche man mit hilfe eines per Echtgeld gekauften, Key öffnen kann.

Das Letztere ist hierbei eine der wohl größten Grauzonen, die ein Spiel haben kann. So ist Gamblen vom Gesetz her ab 18 Jahren, so sind es die meisten Spiele, die diese Grauzone versuchen auszunutzen, nicht.

Zwanghaftes Glücksspielen, wie zwanghaftes Gaming und unter auch unkontrollierbarer Drogenkonsum oder jedes andere obsessive Verhalten ist schädliche, keine Frage. Doch variiert hier der Rahmen, wo es als gesundheitsgefährdend abgestempelt werden kann. So sollte es jeder Mensch für sich selber entscheiden können, ob dieser sich schon bereits gebunden fühlt und dieser von alleine aus dem Ganzen eine Pause geben kann. So sollte dieser nicht im Stande sein eine Pause einlegen zu können, dann sollte dieser sich dringend Hilfe suchen, oder auch zunächst sich mit einer Vertrauensperson unterhalten. Oft kann man sich aber auch an Behandlungszentren widmen, welche versuchen werden die weiter zu helfen.

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